Energieeffizienzhaus in Dortmund-Mengede

Voll Energie bis unters Dach

Landesweit einmaliges Energieeffizienzhaus in Dortmund-Mengede ist erste Anlauf­stelle für Immobilienbesitzer bei der unabhängigen und kostenlosen Beratung rund um das Thema Heiztechnik.

Was ist für mein Haus besser: ein traditionelles Gas-Brennwertgerät, eine Wärmepumpe oder vielleicht sogar eine Brennstoffzelle? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Heiztechnik können Immobilienbesitzer herstellerunabhängig auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hansemann in Dortmund-Mengede beantwortet bekommen. Dort steht das Energieeffizienzhaus, ein NRW-weit einmaliges Projekt, das von der Dortmunder Energie und Wasserversorgung (DEW21) gemeinsam mit der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen und dem

städtischen „dlze – Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz“ betrieben wird. Im vergangenen Jahr wurde es nach längerer Pause wieder eröffnet – vollgepackt mit modernster energieeffizienter Haustechnik. „Hier im Haus sollen sich in erster Linie Endkunden über den aktuellen Stand der Gerätetechnik informieren können”, erklärt Alexander Schwanitz von der
SHK-Innung. „Dabei geht es nicht nur darum, über die Leistungswerte der Anlagen zu sprechen, sondern darum, einen persönlichen Eindruck von den technischen Einsatzmöglichkeiten und Funktionsweisen der unterschiedlichen Geräte in der Praxis zu bekommen – unabhängig von Herstellern.“ „Das fängt für viele bei ganz einfachen Fragen zum Beispiel nach der Lautstärke und dem Bedienkomfort der Geräte an“, ergänzt Pia Lemmer von DEW21, Ansprechpartnerin für die Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen und deren Mitglieder.


Praktische Entscheidungshilfe

Egal ob Brennwertgeräte, Solaranlagen, wärmeregulierende Lüftungssysteme, Wärmepumpen, Brennstoffzellen oder Mikro-Blockheizkraft – das Energieeffizienzhaus bietet für jeden etwas.
Und alle Musteranlagen können im tatsächlichen Betrieb begutachtet werden. Ein großer Vorteil für den Endkunden bei der Entscheidungsfindung und ein Service, den kein Handwerksbetrieb allein realisieren könnte. „Zu uns kommen Immobilienbesitzer, die meist direkt vor einer Entscheidung stehen, welche Gerätetechnik sie für Ihr Haus anschaffen wollen”, ergänzt Dipl.-Ing. Ulrich Wenge
von DEW21. „Sie bringen in der Regel schon Unterlagen mit und ein großes technisches Interesse, sodass wir hier sehr praxisnah die Umsetzung erörtern können.“ Dienstags zwischen 9.30 Uhr und 14.30 Uhr stehen die Experten im Energieeffizienzhaus für Beratungen zur Verfügung. Zusätzlich können jederzeit individuelle Termine mit den Fachberatern des Handwerks für Sanitär-, Heizungs-
und Klimatechnik sowie des dlze vereinbart werden. SHK-Innungsbetriebe können das Haus auch direkt mit ihren Kunden besuchen und ihnen dort die neueste Technik vorstellen, denn die Innungsgeschäftsstelle verfügt über einen eigenen Schlüssel. Und schließlich finden manchmal sogar Hersteller den Weg zur Zeche Hansemann. Sie bringen Kunden mit und schulen ihre Beschäftigten vor Ort. „Wir haben hier in Dortmund ein enges Verhältnis zueinander”, schmunzelt Ulrich Wenge. „Die SHK-Innung, die Innung für Elektrotechnik, DEW21, DONETZ, die Stadt und sogar die Schornsteinfegern sind miteinander vernetzt. Das gibt es wohl so in Deutschland kein zweites Mal.”


Wer sich für einen Besuch im Energieeffizienzhaus interessiert, sollte unbedingt vorher einen Termin vereinbaren. Denn eine eingehende Beratung mit einem konkreten Projekt kann bis zu zwei Stunden dauern. Die Anmeldung erfolgt entweder unter 0231 5444077 oder per E-Mail unter beratung@dew21.de

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